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Vom 23.-29. Juli 2017 fand in der ungarischen Stadt Győr das Olympische Festival der Europäischen Jugend (EYOF) 2017 statt. Rund 3600 Nachwuchsathletinnen und -athleten im Alter zwischen 13 und 17 Jahren und aus 50 Ländern massen sich in zehn Sportarten mit dem Ziel, die ersten olympischen Medaillen in ihrer Laufbahn zu gewinnen.

Mit sechzehn Athleten waren die Schwimmer am EYOF die grösste Sportart innerhalb des Schweizer Teams - mit Eva Geilenkirchen, Suzana Coric, Marianne Müller, Antonio Djakovic und Fabian Kempf waren gleich fünf Schwimmer davon vom SCUW.

Die 75-köpfige Schweizer Delegation konnte im Verlauf des Festivals zwei Mal den 14-jährigen Antonio bejubeln - Antonio schlug sowohl über 200m Freistil als auch über 400m Freistil als Dritter an. Mit den hervorragenden Zeiten von 1:50.05 über 200m Freistil und 3:53.70 über 400m Freistil musste sich Antonio jeweils lediglich zwei starken Konkurrenten geschlagen geben. Darüber hinaus gelang Antonio auch über 100m Freistil eine fabelhafte neue Bestzeit: Im Vorlauf stoppte die Uhr bei 50.90 Sekunden und im Final belegete er schliesslich mit der Zeit von 51.15 den fünften Rang. Auch über 1500m Freistil kann er seine Bestzeit vom Juni um drei Sekunden auf 16:01.63 senken. Mit vier Rennen, vier Top-10 Plätze und vier Bestzeiten hat Antonio mit diesem EYOF definitiv einen wichtigen Meilenstein erreichen können. In der Geschichte des EYOFs konnten vorher erst zwei Schweizer Schwimmer einen Podestplatz feiern: SCUW-Schwimmer Remo Lütolf im Jahr 1995 und Jacques Läuffer von den Limmat Sharks im Jahr 2013. Das EYOF 2017 stellte für den Schweizer Schwimmsport somit ein ausserordentlich gutes Jahr dar, denn auch Noe Ponti vom Nuoto Sport Locarno konnte sich über drei Rennen einen Podestplatz erkämpfen.

Mit einer neuer persönlichen Bestleistung und einem Einzug ins Halbfinale über 100m Rücken ist das Olympische Festival für Rücken-Spezialist Fabian Kempf ebenfalls gut verlaufen. Mit seiner Zeit von 58.73 schwimmt Fabian zum ersten Mal unter 59 Sekunden und schlägt im Halbfinal als hervorragender Elfter an. Über die doppelte Strecke bleibt er nur wenige Hundertstel über seiner Bestzeit und beendet sein Rennen auf dem 16. Platz. Auch Marianne Müller schaffte es über 100m Brust ins Halbfinale. Für die 100 Meter benötigt die 15-jährige 1:13.59 Minuten und erreicht mit dieser Zeit den tollen 16. Rang. Marianne kommt mit dieser Zeit allerdings nicht ganz an ihre Bestzeit heran, die sie wenige Wochen vorher in Israel an der JEM aufgestellt hat. Auch über ihre anderen vier Rennen reicht es nicht ganz an ihre Bestleistungen heranzukommen. Die Hauptrolle durfte sie aber während der Eröffnungsfeier spielen: Marianne führte das Schweizer Team als Fahnenträgerin an!

Auch bei Suzana Coric machte sich mit der Teilnahme an den Junioren-Europameisterschaften der strenge Sommer bemerkbar. Über 100m Delphin und 200m Delphin bleibt Suzana einige Sekunden über ihre Bestzeiten. Vor allem über 200m Delphin zeigt ihre Bestzeit vom März aber, dass sie in Europa absolut zu den Top-Schwimmerinnen ihres Jahrgangs gehört. Auch die junge Eva Geilenkirchen konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Eva kann dabei über alle drei Rennen ihre Bestzeit senken. Ihr bestes Resultat zeigte sie über 200m Vierlagen - mit einer Zeit von 2:25.03 beendet sie ihr Rennen auf dem 25. Platz.

Coach Arpad Petrov begleitete die Schweizer Schwimmer in Györ. Rückblickend meint er, dass die drei olympischen Werte „friendship, respect and excellence“ während dem EYOF sehr gut zur Geltung gekommen seien. „Egal ob Goldmedaille oder Platz 40 - die Teilnehmer konnten alle dieselben Lektionen für die Zukunft lernen. Unsere fünf SCUW-Schwimmer/-innen haben nach dieser Woche hoffentlich neue Zuversicht geschöpft, dass Nichts unmöglich ist.“ 

Wir wünschen den fünf Schwimmer/-innen und Arpi eine schöne und verdiente Sommerpause!

GO USTER!

Lightroom (Coric_Suzana_00315.JPG und 6 andere).jpg

Fotos: Portrait Schwimmer von PPR/Gaëtan Bally
Foto: Arpad Petrov von Patrick B. Krämer

Bericht: Jessica Eberhart 

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